



Der MABACHER AWARD soll das Andenken an den österreichischen Inklusionsaktiven Martin
Habacher bewahren. Der bekannte Youtuber und Social-Media-Experte trat sein Leben lang
unbeirrt für Inklusion ein. 2019 verstarb er unerwartet noch vor dem Kinostart des Filmes und
hinterließ eine große Lücke. Aus dem Wunsch heraus sein Engagement weiterzuführen
gründeten der Produzent und Regisseur Stefan Wolner und die Autorin und Expertin Hannah
Wahl gemeinsam den MABACHER AWARD. Seit 2025 bilden sie gemeinsam mit Cornelia
Ohnmacht, Filmemacherin und Aktivistin, das Leitungsteam. Die unabhängige Expert*innenjury wird jedes Jahr neu zusammengesetzt und entscheidet über den Gewinner*innenfilm.
Wir setzen uns für eine Darstellung vielfältiger Lebensrealitäten abseits von Vorurteilen und Mitleidsnarrativen ein und tragen damit zu glaubwürdiger, authentischer Repräsentation auf Augenhöhe bei.
Inklusives Filmschaffen, das bedeutet die bewusste Entscheidung mit vielfältigen und diversen Teams zu arbeiten und anzuerkennen, dass Menschen mit Behinderungen kreativ tätig sind und ihre Arbeit wertvoll ist – auch hinter der Kamera. Es geht um barrierefreie Arbeitsbedingungen, ebenso wie um die gleichberechtigte Zusammenarbeit im Filmteam und am Filmset.
Wir arbeiten daran, die strukturellen Rahmenbedingungen in der Filmbranche inklusiv zu gestalten und Barrieren abzubauen. Dabei geht es um ungleiche Machtverhältnisse, den fehlenden Zugang zu Netzwerken, um exklusive Förderpolitik und Barrieren im Bereich Ausbildung und Berufseinstieg. Ziel ist es dabei, nachhaltige Veränderungen anzustoßen, sodass Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe in der Filmbranche zur Realität werden.
Unsere Proklamation ist das Ergebnis eines gemeinsamen Think Tanks am 29. März bei der Diagonale 2025, in dem Ziele und Maßnahmen für Inklusives Filmschaffen erarbeitet wurden.
Inklusion ist kein Gnadenakt, sondern Menschenrecht. Artikel 30 der UN-Behindertenrechtskonvention schreibt das Recht auf die Teilhabe am Kulturleben fest. Es ist daher nicht mehr die Frage, ob wir Inklusion leisten müssen, sondern nur noch wie Inklusion gelebte Realität in der Filmbranche wird.
Wir rufen alle Filmschaffenden, Förderinstitute, Produktionsfirmen, Kunst- und Kulteinrichtungen dazu auf Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam an der Erreichung dieser Ziele für ein Inklusives Filmschaffen zu arbeiten.
Melde dich gerne bei Fragen, Interesse an unserem Angebot oder einer Kooperation gerne über das Kontaktformular oder direkt per E-Mail an:






