Mabacher Award

Der Mabacher Award im Regal

Der MABACHER AWARD soll das Andenken an den österreichischen Inklusionsaktiven Martin
Habacher bewahren. Der bekannte Youtuber und Social-Media-Experte trat sein Leben lang
unbeirrt für Inklusion ein. 2019 verstarb er unerwartet noch vor dem Kinostart des Filmes und
hinterließ eine große Lücke. Aus dem Wunsch heraus sein Engagement weiterzuführen
gründeten der Produzent und Regisseur Stefan Wolner und die Autorin und Expertin Hannah
Wahl gemeinsam den MABACHER AWARD. Seit 2025 bilden sie gemeinsam mit Cornelia
Ohnmacht, Filmemacherin und Aktivistin, das Leitungsteam. Die unabhängige Expert*innenjury wird jedes Jahr neu zusammengesetzt und entscheidet über den Gewinner*innenfilm.

Über Martin Habacher

Martin Habacher wurde 1977 in Oberösterreich geboren. Für sein Studium der Kommunikationswissenschaften übersiedelte er 2001 nach Wien. Martin Habacher trat sein Leben lang unbeirrt für Inklusion ein. Durch seine eigensproduzierten Videoclips, aber auch sein Mitwirken an Filmen wie „MABACHER- #ungebrochen“ beteiligte er sich selbst am Abbau von nach wie vor tief verwurzelten Vorurteilen und Barrieren. Sein ehemaliger Persönlicher Assistent Marc Carnal beschrieb ihn in einem FM4 Nachruf so treffend als “widerspenstigten Aktivisten, vielseitigen Youtuber, bemerkenswerten Entertainer, später Doku-Star und wunderbaren Typ”.

„Pictures in our Heads“

Stereotype, die in Anlehnung an den US-amerikanischen Journalisten und Schriftsteller Walter Lippmann auch als „pictures in our heads“ verstanden werden, halten sich hartnäckig, auch, weil sie von Medien ständig reproduziert werden. Viele Filme verwenden Stereotype um an den Erwartungen und Gewohnheiten der Rezepient*innen anzuknüpfen. Oft erwachsen daraus unbemerkt Vorurteile und Barrieren, die zu Diskriminierung, Benachteiligung und Exklusion führen. Durch die vordergründige Emotionalisierung und Pauschalisierung werden Menschen nicht nur „in einen Topf gehauen“, sondern Barrieren verfestigt und ein Miteinander verhindert.

Dennoch gibt es zahlreiche Schaffende aus den verschiedenen Bereichen der Filmbranche, die sich dessen bewusst sind und einen Gegenpol bilden wollen. Die Initiator*innen wollen diese Ergebnisse prämieren, sie durch die Verleihung des MABACHER AWARDS anerkennen und Öffentlichkeit für das Thema Inklusion, inklusives Filmschaffen und Barrierenabbau sensibilisieren.