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Workshop: Autismus in Film/Medien & die Frage des gerechten, inklusiven Filmemachens (und Film-Schauens!)

4. November @ 17:00 - 20:30
150€

Infos:

Wann? 4. November 2026 von 17:00 bis 20:30 (inkl. Pausen)

Wo? Hauswirtschaft, Flexraum 4, Bruno-Marek-Allee 5/1, 1020 Wien

Teilnahmegebühr 150€, reduzierter Betrag 70€ (für Menschen mit Behinderungen, Menschen mit geringem Einkommen und Personen (Selbsteinschätzung!), die bereits am ersten Kurs zum Thema Autismus teilgenommen haben.

Begrenzte Teilnehmer*innenanzahl.

Beschreibung:

Dieser 3-stündige, interaktive Workshop basiert auf dem Forschungsgebiet der Vortragenden Dr.in Sybille Bauer-Zierfuß und staffelt sich in zwei Hauptaspekte:

Der erste Teil des Workshops analysiert Medien-Beispiele von Autismus auf ihre unterdrückenden sowie auch emanzipatorischen Elemente. Solche Medien-Beispiele wären ausgewählte Netflix Serien oder auch Social Media Content.
Der zweite Teil beschäftigt sich konkret mit der Frage, wie gerechtes und barrierefreies Produzieren von Filmen – in Hinblick auf Autismus – aussehen kann.

Grundsätzlich basiert der gesamte Workshop-Inhalt auf der Forschung der Vortragenden Sybille Bauer-Zierfuß. Während ihres Doktoratsstudiums der Philosophie untersuchte sie beispielsweise innerhalb ihrer Dissertationsschrift „Autismus in Medien. Repräsentation, Marginalisierung und Epistemische Wirkungsweisen“ (Bauer-Zierfuß, 2025, Dissertationsschrift, DieAngewandte, https://phaidra.bibliothek.uni-ak.ac.at/detail/o:75270) intersektional wirkende Unterdrückungsmechanismen, die von Medien ausgehen sowie Möglichkeiten wie ein „gerechtes“ Filmemachen und auch Filmschauen möglich werden kann.

Der Workshop hat folgende Ziele:

Zum ersten, die gemeinsame Analyse von medialen Beispielen, in denen Autismus dargestellt wird. Dabei sollen folgende Fragen besonders mitgedacht werden:

  • Wie reproduzieren Medien (intersektional) unterdrückend wirkende Mechanismen?
  • Inwiefern können sich mediale Darstellungen auf die Realitäten von Autist*innen auswirken und mit welchen Folgen?
  • Inwiefern kann man sich als Filmemachende*r aber auch als Konsument*in in Reflexion darüber üben, ob man selbst internalisierte Vorurteile auf Erzähltes projiziert oder solche in die eigene Arbeit einwebt?

Zum zweiten, das Aufzeigen und Debattieren darüber, wie barrierefreie Film-Produktionen aussehen können und welche Maßnahmen dafür notwendig sind. Eine zentrale Frage wird dabei folgende sein:

  • Wie könnte ein gerechtes Filmemachen – auf Produktions- und Bildebene – aussehen?

Maßnahmen Vorort:

  • UT der Videos in Deutsch oder Englisch
  • Licht wird nach Möglichkeit gedimmt
  • eingeplante Pause und jederzeit die Möglichkeit im ruhigen Allgemeinbereich zusätzlich eine Pause zu machen

Fragen und Anmeldung: filmklusiv@mabacher-award.com 

 

Details

  • Datum: 4. November
  • Zeit:
    17:00 - 20:30
  • Eintritt: 150€
  • Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

  • Mabacher Award x Filmklusiv

Veranstaltungsort